{"id":4222,"date":"2024-04-21T08:36:47","date_gmt":"2024-04-21T06:36:47","guid":{"rendered":"https:\/\/fallada.de\/?p=4222"},"modified":"2024-04-21T08:36:47","modified_gmt":"2024-04-21T06:36:47","slug":"wer-waren-otto-elise-hampel-dialogisch-szenische-lesung-mit-christian-winterstein-und-wilhelm-holthus-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fallada.de\/pl\/wer-waren-otto-elise-hampel-dialogisch-szenische-lesung-mit-christian-winterstein-und-wilhelm-holthus-2\/","title":{"rendered":"Wer waren Otto &#038; Elise Hampel \u2013 dialogisch-szenische Lesung mit Christian Winterstein und Wilhelm Holthus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dialogisch-szenische Lesung \u00bbWer waren Otto und Elise Hampel?\u00ab mit Christian Winterstein und Wilhelm Holthus am Montag, den 8. April um 18:00 Uhr in der Schiller-Bibliothek Berlin.<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Menschen des Arbeiterwiderstands im Nationalsozialismus beziehungsweise des \u00bbWiderstands von unten\u00ab ist wenig bekannt. Eine Ausnahme bilden Otto und Elise Hampel. \u00dcber ihre Widerstandsaktivit\u00e4ten gibt es sowohl Gestapo- und Nazijustizakten als auch deren literarische Verarbeitung durch Hans Fallada in seinem 1947 posthum erschienenen Roman \u00bbJeder stirbt f\u00fcr sich allein\u00ab.<\/p>\n<p>Christian Winterstein (Vorstandsmitglied der Hans-Fallada-Gesellschaft) und Wilhelm Holthus lesen Ausz\u00fcge aus den Nazijustizakten zum Fall Hampel als auch Textpassagen aus Falladas Roman. Das dialogische Prinzip der Gegen\u00fcberstellung der historischen Dokumente mit den Romanpassagen schafft dabei einen informativen und spannungsreichen Zugang zum Fall. Beide Zugriffsweisen erg\u00e4nzen sich: Wo die Akten keine oder nur sehr sp\u00e4rliche Informationen liefern, f\u00fcllt Fallada bestehende Leerstellen mit seinen schriftstellerischen Mitteln. Dabei gelingt es ihm sehr \u00fcberzeugend, ein Sittenbild der Gesellschaft zur Zeit des Nationalsozialismus zu zeichnen. Es gibt sowohl \u00dcbereinstimmungen als auch Abweichungen zwischen den historisch belegten Fakten und der literarischen Verarbeitung.<\/p>\n<p>Angesichts zunehmender nationalistischer und rechtsextremer Tendenzen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft ergibt sich aus der Auseinandersetzung mit dem \u00bbFall Hampel\u00ab nicht zuletzt auch die Frage, welche Ermutigung von deren Widerstandsaktivit\u00e4ten f\u00fcr uns heute ausgehen kann.<\/p>\n<p>Treffpunkt ist zun\u00e4chst um 17:30 Uhr an der Gedenkstele f\u00fcr Elise und Otto Hampel, M\u00fcllerstra\u00dfe 147. Dort gibt Nathan Friedenberg (Sachgebietsleitung Erinnerungskultur und Geschichte\/Leitung Mitte Museum) eine Einf\u00fchrung. Um 18:00 Uhr beginnt die Lesung in der naheliegenden Schiller-Bibliothek.<\/p>\n<p>Der 8. April ist \u00fcbrigens das Datum, an dem Otto und Elise Hampel 1943 in der Hinrichtungsst\u00e4tte Pl\u00f6tzensee hingerichtet wurden.<\/p>\n<p>Veranstalter der Lesung ist das Mitte-Museum Berlin in Kooperation mit der Schiller-Bibliothek.<\/p>\n<p><strong>\u00bbWer waren Otto und Elise Hampel?\u00ab, Schiller-Bibliothek Berlin, M\u00fcllerstra\u00dfe 149 in 13353 Berlin (U-Bahn U 6\/U9; Bus 120, 121, 142, 147), Montag, den 8. April. Beginn: 17:30 Uhr an der Gedenkstele f\u00fcr Elise und Otto Hampel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dialogisch-szenische Lesung \u00bbWer waren Otto und Elise Hampel?\u00ab mit Christian Winterstein und Wilhelm Holthus am Montag, den 8. 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