1893 Geburt Rudolf Ditzens am 21.Juli in Greifswald als Kind des Landrichters Wilhelm Ditzen und seiner Frau Elisabeth Rudolf Ditzen 1906

 

 

Hans Fallada etwa 1911

 

 

Hans Fallada 1933

 

 

Hans Fallada 1946

1899

Versetzung des Vaters an das Kammergericht Berlin und Übersiedlung der Familie
1899 Besuch des Prinz-Heinrich-Gymnasiums in Berlin-Schöneberg;
ab 1906 Bismarck-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf
1909 Ernennung des Vaters zum Reichsgerichtsrat; Übersiedlung nach Leipzig; Besuch des Carola-Gymnasiums
1911 Besuch des Fürstlichen Gymnasiums in Rudolstadt; "Duell", bei dem Mitschüler Hanns Dietrich von Necker getötet wird; Haftbefehl und gerichtliche Untersuchung; psychiatrische Untersuchung in Jena
1912 Einweisung in die Nervenheilanstalt Tannenfeld, Sachsen; Erziehung durch Tante Adalaide Ditzen
1913 Landwirtschaftseleve in Posterstein/ Thüringen
1914 Kriegsfreiwilliger, elftägiger Dienst beim Train in Leipzig
1916 Assistent der Landwirtschaftskammer Stettin; wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kartoffelanbaugesellschaft Berlin
1917 Rauschgift-Entziehungskur in Carlsfeld bei Halle; Rendant auf verschiedenen Gütern
1919 Entziehungskur in Tannenfeld
1920 Erster Roman "Der junge Goedeschal" bei Rowohlt; Rendant auf Rügen, auf Gütern in Mecklenburg, Westpreußen und Pommern
1923 Roman "Anton und Gerda"; Verurteilung zu drei Monaten Gefängnis wegen Unterschlagung
1924 Gefängnis Greifswald, Buchhalter und Rechnungsführer auf verschiedenen Gütern
1925 Verurteilung zu 2 1/2 Jahren Gefängnis wegen Unterschlagung; Gefängnis in Neumünster
1928 Verlobung mit Anna Margarete Issel; Adressenschreiber in Hamburg
1929 Heirat (5. April); Annoncenwerber und Lokalredakteur am "General- Anzeiger" Neumünster
1930 Angestellter des Rowohlt-Verlages in Berlin; Geburt des Sohnes Ulrich (14. März)
1931 Roman „Bauern, Bonzen und Bomben“, Kauf eines Hauses in Neuenhagen bei Berlin
1932 Welterfolg des Romans „Kleiner Mann, was nun?“
1933 Übersiedlung nach Berkenbrück, Verhaftung durch die SA und elftägige Haft in Fürstenwalde, Geburt der Tochter Lore (18.Juli), Kauf eines Hauses in Carwitz bei Feldberg
1934 Romane "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" und "Wir hatten mal ein Kind"
1935 Roman "Das Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog"
1937 Roman "Wolf unter Wölfen"; Tod des Vaters (14.April)
1938 Roman "Der eiserne Gustav"
1940 Roman "Der ungeliebte Mann"; Geburt des 3. Kindes Achim (3. April)
1943 Roman "Ein Mann will hinauf", Reisen mit dem Reichsarbeitsdienst nach Frankreich
1944 Scheidung von Anna Ditzen (5. Juli); Bekanntschaft mit Ursula Losch; Zwangseinweisung in die Landesanstalt Strelitz; Entstehung des "Trinkermanuskripts“
1945 Heirat mit Ursula Losch (1. Februar); Bürgermeister von Feldberg; Übersiedlung nach Berlin; Begegnung mit Johannes R. Becher; freier Mitarbeiter der Täglichen Rundschau
1946 Entstehung der Romane "Der Alpdruck" und "Jeder stirbt für sich allein"; Einweisung in die Nervenklinik der Charité
1947 Tod Rudolf Ditzens am 5. Februar in Berlin-Niederschönhausen
Fotoausstellung "Lebensorte"